Allgemein
B.A.R.F.
Steht als Akronym für:
- Bones And Raw Foods
- Biologically Appropriate Raw Food
- Biologisch Artgerechtes RohFutter
Noch vor wenigen Jahren war der Begriff BARF unbekannt, heute ist er in aller Munde.
Was bedeutet barfen eigentlich?
Der Hund stammt vom Wolf ab und der Wolf ist ein Karnivor (Fleischfresser), der mit seinen Beutetieren auch den Magen einschließlich dem Inhalt zu sich nimmt. Wildkräuter, Gräser, Wurzeln, Obst und Beeren stehen ebenfalls auf seinem Speiseplan. Mit barfen versucht man dem natürlichen Beuteverhalten so nahe wie möglich zu kommen, dabei spielt es keine Rolle ob man ein bisschen Getreide, Milchprodukte oder andere „nicht artgerechte“ Komponenten der Nahrung zufügt oder nicht. Entscheidend ist der natürliche Zustand der Komponenten ohne Chemikalien, Konservierungsmitteln, Geschmachsverstärkern , Füllstoffe , Tiermehle aus Abfallprodukten (Füße, Schnäbel, Federn, Kot, Hufe etc.) oder Abfall aus Getreidemühlen. Wenn man bedenkt, dass Fertigfutter durch hohe Temperaturen haltbar gemacht wird, dabei aber Vitamine, Mineralien, Enzyme, essentielle Fettsäuren und Aminosäuren zerstört oder verändert und diese wichtigen Stoffe dann wieder nachträglich durch billige chemisch hergestellte Präparate zugeführt werden müssen, wundert es einen nicht, dass viele Hundehalter, die ihre Hunde artgerecht halten auch artgerecht ernähren möchten.
Barfen ist nicht schwer, es ist einfach nur Hunde natürlich füttern.
Verabschieden sie sich von dem Satz mit dem die Fertigfutterhersteller werben:
Alle Nährstoffe im richtigen Verhältnis zu jeder Mahlzeit.
Essen Sie bei jeder Mahlzeit alle Nährstoffe im richtigen Verhältnis?
In der Summe muß es stimmen, die Ausgewogenheit findet über einen Zeitraum von mehreren Wochen statt, wie es auch in der Natur passiert.
Bei der Umstellung auf Rohfutter bitte keine „Hauruckmethode“ anwenden, da der Magen-Darm-Trakt, der lange Zeit mit Fertigfutter strapaziert wurde, sich erst umstellen muß, oft kommt es am Anfang auch zu einer Art der Entgiftung.